Frank Schulz

Das neue Buch:

Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen

Roman

„Ich hätte einen Leibwächter für dich. Sagt dir der Name Onno Viets noch was?“
„Onno Viets“, raunt Vetter Donald. „Der Onno Viets. Ich dekompensier gleich.“

Onno Viets, ebenso eigenwilliger wie liebenswerter Privatdetektiv, leidet unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung, ausgelöst durch die Turbulenzen seiner ersten Ermittlungen. Da trifft es sich gut, dass der exzentrische Künstler Donald Jochemsen – Vetter von Onnos bestem Freund – nach Begleitung für eine Mittelmeerkreuzfahrt sucht.

Er hat sein alterndes Herz an eine junge Sängerin verloren, die auf der Flipper IV arbeitet – und er leidet unter einer „Viktimophobie“, also der Angst davor, Opfer einer Gewalttat zu werden. Seelisch, psychisch, romantisch – Beistand an allen Fronten tut Not, und Onno Viets soll ihn leisten.

Was die beiden auf dem Schiff erleben, schwankt zwischen der ersehnten Entspannung (Onno) und paranoid-misanthropischen Schüben (Donald), bis etwas Erschütterndes geschieht, das der turbulenten Reise ein abruptes Ende – und ganz andere Dinge in Gang setzt.

Ab dem 9.2.2015 erhältlich. Erschienen im Verlag Galiani Berlin.